Your Copilot - KI in der Microsoft 365 Welt verstehen und produktiv anwenden

Michael Greth

YCP051 - Copilot Wave 4 Das musst Du wissen!

08.10.2026 31 min Michael Greth

Zusammenfassung & Show Notes

Copilot Wave 4: Die neue Copilot-App, hybride Preise und warum wir lernen müssen, Arbeit an KI zu delegieren

Dabei geht es nicht darum, möglichst viele neue Funktionen aufzuzählen. Die eigentliche Frage lautet: Wie verändern die Ankündigungen unsere tägliche Arbeit mit Microsoft 365 Copilot?
Daraus ergeben sich drei zentrale Themen:
  1. Die neue Copilot-App als zentraler Arbeitsort mit Home, Code und Autopilot.
  2. Hybrid Pricing mit USL und UBB, ergänzt durch FinOps for AI für mehr Kostenkontrolle.
  3. Delegation statt kleinteiligem Prompting: Warum wir KI künftig vollständige Arbeitsaufträge übergeben sollten.
Hinzu kommt ein ausführlicher Blick auf Copilot in SharePoint, das seit dem 30. September 2026 General Available ist.

Transkript

Copilot Wave 4 ist da und damit wir nicht im Regen stehen, spanne ich heute mal den Regenschirm auf. Yourcopilot. Der Podcast, der hilft, die künstliche Intelligenz in der Microsoft 365 Welt zu verstehen und produktiv anzuwenden. Mit eurem Copiloten Michael Greth. Herzlich willkommen zur 51. Ausgabe dieses Podcasts. Ich freue mich, dass ihr wieder mit dabei seid. Und ja, ich habe ja schon gesagt, ich habe euch einen Regenschirm mitgebracht. Nein, ich sag mal so, wir gucken uns mal Copilot Wave 4 an und da ist eine große Welle auf uns. Im Anrollen, es ist ja noch nicht alles da, ist viel angekündigt, noch nicht alles da. Und ich versuche mal ein bisschen Ordnung reinzubringen und euch zu sagen, was aus meiner Sicht die wichtigsten Punkte sind, die man davon mitnehmen kann. Also wir machen heute kein Feature-Klatschen. sondern wir gucken uns mal an, wie diese einzelnen Elemente, die da drin sind, unsere Arbeit Zukunft mit Microsoft 365 Co-Pilot verändern werden. Ja. Und zwar, also angekündigt, das war auch wieder so eine Überraschung, am Freitag vor anderthalb Wochen kam dann Dieses ganze Ankündigung von Microsoft draußen. Da guckt man hin und sagt, oh, was ist denn jetzt los? Naja, und ich habe eigentlich drei Dinge aus dem ganzen Ankündigungsfeuerwerk genommen. Und das ist zum einen erstens, dass wir einen neuen Integrationspunkt in Microsoft 365 Co-Pilot bekommen werden, nämlich die neue Copilot Super App oder wie sie nachher auch tatsächlich heißen wird. Also die eine Copilot-App, in der wir sozusagen idealerweise unseren täglichen Copilot-Arbeitstag verbringen können, weil wir dort alle Tools, alle Werkzeuge, alle Funktion an einem Platz finden und nicht mehr zwischen den verschiedenen Applikationen hin und her springen müssen und von A nach B kopieren oder sonst was, sondern Alles können wir aus diesem Chat heraus machen und alles das, was wir das hergemacht haben, und noch viel mehr. So. Das ist so die Der erste Punkt, das ist das eine, das werden wir uns gleich ein bisschen genauer angucken. Das zweite, was ich davon mitgenommen habe, ist, dass ich Microsoft jetzt endlich mal ein paar tiefere Gedanken darüber gemacht hat, wie man mal zukünftig die Abrechnung in Microsoft 365 Kopalt und überhaupt die KI-Abrechnung uns Anwendern klarmachen will. Und da gibt es sozusagen ein, ich sage kein neues Modell, aber ein überarbeitetes Modell, das ich finde das Recht gut darstellt und dass man auch recht gut einsetzen können wird und mit dem man sich Verständnismäßig auseinanderzugangen. Da gucken wir es auch gleich an. Und das dritte, was ich aus den ganzen Ankündigungen mitgenommen habe, ist. Das, was in diesem Podcast schon seit der ersten Vorer Zeit gesagt wird, dass es nämlich immer wichtiger wird, wenn wir mit den neuen Funktionen von KI arbeiten, die jetzt immer rauskommen, oder auch mit den alten Funktionen. Immer wichtiger wird, wegzugehen vom klassischen, ich chatte mal hin und her mit dem mit der KI und das wird schon was. Das wird für viele einfache Sachen immer noch der Weg sein, den man einschreiten wird. Aber für die komplexeren Sachen wird es immer wichtiger. Dieses Delegationsprinzip zu machen, nämlich dass man komplette Arbeitsaufträge definiert, die man dann an einer dieser Co-Piloten übergibt und die ja dann die Fähigkeit hat, diese richtig abzuarbeiten und sich anhand der Ziele, der Daten, der Regeln, die da drin sind. zurechtfindet und uns dann ein perfektes oder sagen wir mal so gut ein entsprechend gutes Ergebnis liefert. So, das sind die drei Punkte und die werden wir uns gleich mal ein bisschen genauer angucken, damit ihr wisst was das auch dann anhand der einzelnen Ankündigungen zu bedeuten hat. So, also wie gesagt, am 25. September kam diese Ankündigung. Ich habe das dann Wie üblich mache ich das mittlerweile immer so, wenn sowas Komplexes kommt, ich nehme mir die 1, 2, 3 Ankündigungen, kopiere mir die in einen Chat rein von in dem Fall von Habe ich das, glaube ich, diesmal gemacht, gar nicht von Copilot. Und sag dem dann so, pass mal auf, mach mir mal da mal eine hochaktuelle Grafik, eine Infografik daraus, die mir die wichtigsten Erkenntnisse aus diesem ganzen Schriftzeug, was da gekommen ist, vermittelt. Und das funktioniert immer richtig gut. Wenn ihr mir auf LinkedIn gefolgt werde, ich habe diese große Grafik dort gemacht. Ich werde sie hier auch nochmal Ich verlinke mal dazu in den Shownotes den Beitrag und die hat es mir wirklich sehr gut aufbereitet And für mich immer, auch wenn es jetzt nicht vielleicht in detail hundertprozentig Souvenirs haben, das ist eine wunderbare Visualisation die einem hilft dann, schrittweise durch die Ankündigung durchzugehen. Und dann nochmal, was war das jetzt nochmal? Wo war das? Achso, da, ja. Und was gibt es da noch? Wo ist denn das geschrieben? Das ist unheimlich hilfreich. Das liebe ich zum Beispiel auch, das kann man zum Beispiel auch sehr gut machen mit einem Notebook. indem man auch seine Quellen da reinpackt und erstmal eine Mindmap erstellen lässt. Da hat man nämlich auch schon gleich so eine Struktur drin, wo man verschiedene Dinge besser visualisieren kann. Und in Notebook LM funktioniert ja es auch oder wie Termin Notebook, wie es mittlerweile ist, ist es ja auch eine meiner Lieblingsfunktionen. Die Mindmap zu nutzen. Aber wie gesagt, diese Infografik war der Ausgangspunkt. Und da gibt es zunächst mal diese drei neuen Kernfunktionen, wie es da heißt, die alle in die neue oder in die erweiterte Co-Pilot-App reinkommen. Ich weiß nicht gar nicht, ob die jetzt wirklich Super-App heißt, aber soll halt eine Super-App werden. Das heißt, da ist alles drin. Da gibt es zum einen Die drei Kernfunktionen Home, Code und Autopilot. So, jetzt fragt man sich natürlich, was ist das denn jetzt schon wieder? Home. Das ist ungefähr das, was ihr bisher auch im Chat hattet. Nehme ich so der klassische Chat, ich mache Frage, Antwort. So, das ist das, was da drin ist. Da ist auch Cov mit verknüpft. Und ich habe dort auch die Möglichkeit, mir Dateien in Content reinzuladen und so weiter. Also diese ganz normale Chat-Funktion, die ist da drin. Das ist die Basis. Dann geht es aber weiter. Und in dieser App sind halt andere Funktionen. Also ihr habt dann praktisch nebeneinander, wie ihr es jetzt auch habt. den Chat und daneben noch Cowork, um gleich in die Cowork zu gehen. Und wie gesagt, den Chat für die einfachen Aufgaben und dann für die komplexeren Aufgaben halt Cowork. Liegt alles nebeneinander, kann man einfach per Klick von A nach B wechseln. Alles klar. Was aber der noch spannendere Punkt ist, den ich auch glaube, warum das dann wirklich zur. Neuen Start-up-App werden wird und warum man das dann auch machen kann, ist die Integration von Office Dort drin. Und die Anwendungen kommen jetzt in den Co-Pilot rein. Bisher hieß es ja immer Copilot in Word, in Excel, in PowerPoint. Und jetzt heißt es Word Excel PowerPoint in Co-Pilot. Das heißt, ich habe mit dem Chat, habe einen Dialog, schreibe was und sage, jetzt mach mir daraus mal einen PowerPoint. So, und dann weiß der, wie er einen PowerPoint daraus zu bauen hat. weil er die PowerPoint-Funktion beherrscht und damit PowerPoint aufrufen kann oder die Funktion von PowerPoint nutzen kann. Oder Excel oder Word. Ja, und dann müsst ihr eben nicht mehr irgendwas kopieren und dann gehe ich wieder rüber in Wirt und bearbeitet das da weiter oder ruft dann da nochmal was auf, sondern Es ist alles im Chat von der Position aus zu erarbeiten. Und ich weiß jetzt nicht, ob das auch gleichzeitig heißt, dass die Funktionen von Word, Excel und PowerPoint, wenn sie jetzt in Co-Pilot sind und der Copilot sie aufruft, einfach noch. Besser sind als die bisherigen, die man kennt, also ob da auch nochmal Verbesserungen drinstecken oder nicht. Aber jedenfalls ist das natürlich eine schöne Sache. Ich kenne das ja auch immer. Man hat ein Ergebnis, und jetzt hin und her kopieren, wo ging es das jetzt wieder hin, wie teile ich das und ähnliches. So, Cowork daneben und Office bearbeiten. Das ist, finde ich, erstmal der wichtigste Punkt, der sich von der Arbeitsablauf her und von dem, wie man mit dem Microsoft 365 Copal-Chat dann arbeiten wird. ändern wird. Und das sollte man sich dann natürlich auch gleich in seinen Arbeitsrhythmus mit einarbeiten. Dann kommt neu in diesen in diese Super App rein die Funktion Code. Und das heißt nichts weiter, als dass man Anwendung und Automatisierung per natürlicher Sprache bauen kann. Also ich kann dem sagen, ich habe jetzt hier folgendes, mach mir mal vor eine kleine App. Mit der ich dieses Projekt hier entsprechend tracken kann, gebt mir mal da und da die Information und baue mir die mal. So, und dann baut Code mit entsprechend einem Hintergrund an Programmierer wissen eine entsprechende App und stellt die dann bereit. Eine Dashboard-App oder Tracker oder was da hinzukommt. Da setzt GitHub-Technologie dahinter und das Ganze läuft in einer sogenannten Managed Runtime, in der Copilot Managed Runtime. Das heißt, Code bekommt im Hintergrund eine Umgebung vom Copilot und von der Plattform zur Verfügung gestellt, in der dieser Code dann. Sicher und nichts größeren Schaden anrichten, außer in dieser eigenen App, ausgeführt werden kann. Und das hat also diese, oder wie man auch sagen, Sandbox, ja. Das heißt, im Grunde Ist es nichts anderes, was man bisher auch schon machen konnte. Apps bauen, aber die könnt ihr jetzt selber bauen. Und zwar ohne, dass ihr coden müsst, also das klassische Vibecoding, wie das jetzt hier so heißt. Sondern ihr müsst nur in der Lage sein, dem Code zu sagen, was er machen soll. Und ihr beschreibt ihm Nicht wie erst programmieren, sondern sie sagt, so, das ist mein Ziel, das möchte ich haben, hier sind die Daten, mit denen du das machen sollst und hier sind die Regeln, die sich ergeben, damit das entsprechend umgesetzt wird. Und daraus baut der Copilot dann die Lösung, der Code. Und er baut euch dann ein Werkzeug, das er dann als eigene App oder als Tracker oder als Runter dann laufen wird. Muss man halt mal gucken, wie das Ganze aussieht. Und da kommt, wie gesagt, einmal neue Werkzeug. Und dazu muss man dann auch nochmal sagen, da ist wirklich. Da geht es wirklich darum, die Aufgabe komplett zu beschreiben und zu sagen, hier, mach das mal. . Klar kann man noch eine kleine Änderung machen, aber der. Schlüssel zum Erfolg, um mit diesen, mit dem Code zu arbeiten, liegt daran, dass man sich vorüberlegt hat, so, was will ich eigentlich, was brauche ich eigentlich, was sind die Grunddaten, die er dafür braucht, wo findet er die? Und dann, was soll er denn mit den Daten machen? Wie soll er die denn auswerten? Also jetzt nicht sagen, mach Schritt 1, Schritt 2, Schritt 3, Schritt 4, sondern ich sag mal Ich brauche hier, dann brauche ich eine Genehmigung, hier musste das umwandeln, hier in dieses Format bringen und dann hätte ich gern dieses Format und fertig. So, das ist die Art und Weise, wie man dann Apps baut für den Anwender. So, jetzt zunächst, wir kommen gleich nochmal auf Code zurück. Denn jetzt kommt noch Nummer 3, das auch in die Super App integriert wird, nämlich das ist der Autopilot, der kleine, persistente, proaktive Agent. Oder vormals known as Scout, wie ja auf der Bild im Sommer vorgestellt wurde. Also dieser autonome Agent, der im Hintergrund 24-7 für einen arbeiten kann. Und das macht er selbstständig. Natürlich nicht völlig allein, sondern es ist halt ein Mitarbeiter zugeordnet und der muss halt eben kontrollieren, ob das, was er macht, auch richtig ist und ähnlich ist und der hat die Verantwortung für diesen Agenten. Aber im Prinzip arbeitet der im Hintergrund auch. wenn mein Rechner nicht eingeschaltet ist. Und auch da geht es wieder darum, so ein Agent, der kriegt einen Namen Und warum kriegt er einen Namen? Weil er eine eigene Identität kriegt. Und das war ja auch schon bei Scout so. Und ich finde, das ist eine sehr gute Lösung, um diese autonomen Agenten, wie man sie und darauf basiert, ja eigentlich auch Dieses ganze Autopiloten-Konzept hier auf dieses Open Core-Geschichte. Ich will da nicht weiter drauf gehen, aber da ging es immer darum, oh, wie machen wir das sicher? Aber jeder dieser Agenten, und das ist halt dieser Voter, den man jetzt in der Microsoft 365-Welt hat, kriegt eine eigene Identität, sprich eine Enter-ID und eine E-Mail-Adresse und einen Namen. Den kann ich ausdenken. So, und damit fängt man ihn so zu sagen sicherheitstechnisch und organisatorisch in die ganze Microsoft 365 Talent-Struktur ein. Und das heißt. Ihr habt dann halt, und ich denke mal, das wird man von Microsoft, wenn man nachher im Microsoft 365 arbeitet, wird man einen Agenten, ich sage mal schon Ovenau ein bisschen, aber im Prinzip sieht er genauso aus wie die digitale Identität eines normalen Mitarbeiters oder Mitarbeiterin. Dies ist halt so, mit Berechtigung und so weiter und so fort. So, und der arbeitet im Hintergrund. So, und das, und genau, so wird man sich einrichten können. Der wird man wahrscheinlich auch in Teams mit einladen können, damit er dann bestimmte Aufgaben übernimmt oder ähnliches. Es muss halt, das Ganze ist noch ein Private Preview und wird dann irgendwann angekündigt und jeweil Zeitmaße sind alles noch ein bisschen dahin, könnt ihr euch dann mal separat durchlesen, wenn das alles mal rauskommt. Ist alles wie gesagt vorgestellt mit kleinen Demos und dann läuft das. Wir haben ja in vier Wochen, glaube ich, ist ja die Ignite. Und ich denke mir, da, bis dahin wird nochmal einiges umfangreich passieren. So, jetzt hat dieser, und das sollte man jetzt auch ganz klar wissen, genau wie Kovork was ja Cowork hat, ist er du musst zahlen, wenn Cowork arbeitet. Das ist ja nicht abgegolten von der Abo-Lizenz, die man in Microsoft 365 Cobalt hat, sondern der Cowork arbeitet ja Pay as you go, wie es so schön heißt. Da haben wir ja auch schon in den letzten Folgen öfter mal drüber gesprochen, war ja auch ein großes Thema. in den letzten Monaten, dass die plötzlich Geld haben wollen, dass das dafür arbeiten. Und das auch noch mit Credits. Und soll ich euch was haben? Der Autopilot gerne, der nimmt auch gern Geld. Der arbeitet auch nur gegen Credits. Und das heißt, dem muss man natürlich auch nicht nur so eine Berechtigung geben, was man machen kann, sondern auch ein Budget geben, mit dem er diese Aufträge abarbeiten kann. So, und damit ist man dann gleich bei diesen, das waren so die drei Themen, die sich zu der Super-App kommen und da schließt es jetzt natürlich genau am Ende an, das Thema Ja, was ist jetzt mit dem Geld? Jetzt lass uns mal sagen, was ist denn jetzt? Wie wird denn jetzt hier gemacht? Wir hören hier da UBB, User Einstellung, nicht UBB, sondern Pay As You Go und Subscription, das included und gibt es dann da endlich mal eine vernünftige Übersicht. Genau, und das hat Microsoft sich auch gesagt, wenn wir den jetzt schon auch in PSUGo gehen und die Kosten Ich sag mal, langsam steigen, dann sollte man auch ein vernünftiges Konzept dahinter haben. Das hat man ja eigentlich nur. Man hat es jetzt nochmal auf neue Beine gestellt, neue Begriffe gegeben. Und insofern gibt es jetzt das Hybrid Pricing, USL und UBB. USL heißt User Subscription License. Das ist nichts weiter als euer bisheriges Abo in Microsoft 365. Ihr habt ein Abschluss, ihr seid eine feste mordische Gebühr dafür. Dafür habt ihr die sogenannte AlltagskI abgedeckt Ihr könnt mit Chatten, mit Copilot, Word Excel, PowerPoint, Outlook Teams, könnt ihr überall chatten und all diese Dinge, die ihr bisher auch gemacht habt, habt in der Regel eine automatische Modelauswahl. Naja, und das ist das, was ihr bisher habt. Das ist das, was eigentlich dann in diesem User Subscription License abgekolten ist. So, und dann gibt es auf der anderen Seite in andere Dinge, die komplexer sind, die andere Aufgaben erfüllen, die mehr Last erzeugen sollte und die werden halt pay as you go abgebild. Rechnet. Gott, mein Gott, man kommt für einander. Und dafür hat man jetzt Usage-Based Billing als Begriff gewählt. UBB. Also Die Bezahlung nach Benutzung, nach Verbrauch. Das ist aber auch nichts anderes, als wir es bisher auch schon hatten. Aber das ist dann eben hauptsächlich für agentische Arbeit, im Speziellen bei Cover, Code, Autopilot. Und dann auch, wenn man die weiterentwickelten Modelle nutzen will, auch dann wird es dazu übergeben, dass es heißt, naja, die sind jetzt in der Art und Weise nicht mehr Im Abo abgedeckt, da müsst ihr dann auch auf UBB übersteigen. Und dann natürlich auch für umfangreichere Sachen. Große Automatisierung, umfangreiche Code-Generierung, langlaufende Tasks. Die werden dann halt UBB abgerechnet. Und das soll eigentlich auch nicht nur für Microsoft 365 Copilot delten, sondern das wird wahrscheinlich so das Grundprinzip werden, weil es ja auch Sinn macht. Ich habe ein bestimmtes Paket, da ist ein Quantum an Funktionen und Leistungen abgegolten mit dem Abo und dann gibt es was, wenn ich mehr nutzen will, muss ich es einfach nach Credits bezahlen. Es ist nichts Neues, aber es ist einfach mal schön geordnet. Und das Schöne daran ist, dass man das nicht nur konzeptionell geordnet hat, sondern es jetzt auch noch administrativ und konfigurativ auf eine vernünftige Basis stellen will. Denn das will ja dann alles, wenn ich sage, okay, ich nutze das schon, dann möchte ich das natürlich auch steuern können. Wer darf die Kredits nutzen, wie wird das bezahlt? welche Gruppen sind dabei und so weiter und so fort. Und dafür gibt es jetzt schönes Stichwort FinOps für AI. Also Die Kostenkontrolle für die KI-Ausgaben, die sollen für mehr Transparenz und Kontrolle für KI suchen Basierend auf Agent 365 Coast Management, umfassen im Moment, glaube ich, Cowork, dann auch Code und auch die Managed Fronttime, die wir da drin haben. Ja, und Kopals Studio soll dann im Oktober folgen, stand da auch noch drin. Und da ist im Prinzip das, dass man den Verbrauch sehen kann, den Zugriff steuern kann und letztlich auch in irgendeiner Weise den Nutzen bewerten kann. Also zum einen kriegt man gute Statistiken, was haben wir eigentlich verbraucht, wenn das alles eingerichtet ist. Dann kommt die Frage, wer darf das? Also wenn die Leitung. Planken eingerichtet, die Budgets. Es gibt Warenmeldungen, dass wenn die Limits zur Neige gehen, damit der Benutzer weiß, oh, entweder ich muss nachkaufen oder ich weiß, ich muss vielleicht bis zur nächsten Runde warten oder mir eine andere Lösung ausdenken. welche Modelle da vernutzen, welche Creditanfragen hat er, all das kann man darüber dann konfigurieren. Und last but not least gibt es dann wohl auch die Möglichkeit zu kontrollieren, was hat es denn gebracht Also ich habe schon gesehen, auch bei Co-Palot in SharePoint wird es ein Slash-Chost-Befehl geben, den es ja jetzt auch schon im Covork gibt, mit dem man sich anschauen kann, was hat denn der Auftrag, der jetzt gerade ausgeführt worden ist, eigentlich an Credits gekostet. Ja, sodass man da auch eine Übersicht bekommt. Ja. Und das, wie gesagt, geht alles rein in die In die FinOps für AI. Und wie gesagt, Code und Managed Runtime kommen auch noch hinzu und Copil Studio auch. Und Manage Runtime, die habt ihr schon gesehen beim Code-Erstellung, ja. Da ist die Umgebung da, aber eben für die kleinen Apps, die werden halt auch darüber abgerechnet werden. Man muss mich gucken. Und hier nochmal eine ganz allgemeine Ansicht von mir, also das, was ich immer sage. Es spielt eigentlich nicht so eine große Rolle, wie viele Credits ihr verbraucht und was die Credits kosten. Es ist viel wichtiger zu wissen, haben wir, dadurch, dass wir diese Credits verbraucht haben, Wert geschaffen, der wesentlich mehr ist als das, was sie uns gekostet haben. Und dann hat man eine ganz klare, betriebsverschreibliche Überlegung, die dann heißt, das hat mir, weiß ich, vielleicht dreimal so viel gebracht, wie es mir gekostet hat. Denn macht es vermutlich Sinn und dann ist der es auch richtig angelegt. Also es geht eigentlich immer weniger darum zu gucken was kosten mich die Tokens, sondern eher was kriege ich als Ergebnis raus. Was aber nicht zum Beispiel heißt, dass man sich trotzdem über das Thema Tokenverbrauch generell nochmal Gedanken gemacht haben sollte, damit wir es so grundsätzlich verstanden haben. Denn natürlich hängt es auch davon ab, ähm Wie viele Tokens man verbraucht, das ist ja nicht unwichtig. Aber wichtiger ist eben, was kommt dabei raus? Dass man bei den Tokens trotzdem sparen kann. Ich sage mal nur kleine Beispiele. Da kommt ein neues Modell raus, was dann heißt, boah, Dieses Modell ist jetzt wesentlich günstiger, da kosten die Tokens nur noch halb so viel. Und dann nimmt man das neue Modell und schickt im alten und neuen Modell den gleiche Prompt ab und stellt fest, Ja, das neue Modell ist zwar nur halb so teuer im Token-Verbrauch, allerdings hat es für die Lösung, die es gemacht hat, bei gleicher Qualität ungefähr dreimal so viele Tokens verbraucht. Ja, und dann hat man natürlich auch, kann man sagen, dann kann ich auch das alte Modell nehmen, das ist tatsächlich günstiger. Wie gesagt, das ist, also dieses ganze Abrechnungssystem ist ja noch Ich sag mal, daran müssen wir uns ja alle gewöhnen, da müssen wir auch ein Gefühl dafür bekommen, aber letztlich ist hier FinOps in AI Für Microsoft eigentlich mal der Ansatz, das in Microsoft 365 auf eine vernünftige Ebene zu stellen. Und ich hoffe, dass das dann auch in diese Richtung geht Ja, und dann das letzte, was ich nochmal kurz hinzufügen will, ist einfach das Co-Pilot in SharePoint. jetzt GA ist, also General Available, am 30. September ist es tatsächlich gegangen. Und tatsächlich sind auch jetzt nochmal so kleine Änderungen hinzugekommen. die ich jetzt auch bei mir gesehen habe, also es ist so die letzte Endschiffsammer kommen, da gibt es zum Beispiel eine Seite, eine Funktion, wo ich mir in den Seiteneinstellungen sagen kann, liste mir doch bitte mal alle Skills auf, die auf der Seite sind, dann hat man direkt eine Zusammenfassung aller Skills, die auf der Seite sind, und kann jeden Skill anklicken und kriegt dann gleich den Skill angezeigt, er kann ihn editieren und muss dann nicht über die Agent Asset-Bibliothek da hin und her schubben. Sowas ist da zum Beispiel drin. Und auch die ganze HTML-Integration ist natürlich klasse mittlerweile, dass auch die HTML-Seiten jetzt Webpages, Website-Pages sein können, ist auch eine klasse Sache. Ich spiele gerade viel damit rum und Habe ich auch schon das eine oder gemacht, ich habe gerade Pong, den guten Alten Pong, in eine HTML-Seite mit integriert, funktioniert auch Also schon mal sehr schön. Aber zu dem Thema kommt einfach noch wesentlich mehr, weil ich jetzt meine vier, fünf, sechs, sechs Monate fast Erfahrung mit Kopalt und Scherborn in den nächsten Wochen einfach nochmal von Grund auf neu aufstelle. Und das alles mal in einen vernünftigen, ja, in ein vernünftiges Set bringe, damit man mal die ganzen einzelnen Funktionen auf Zugriff hat und auch nochmal ein paar Demos entsprechend ausarbeiten kann. Aber das ist eine super Plattformbesatz dran. Allerdings ist, was dort hinzugekommen ist, auch dieses hybride Pricing-Modell kommt auch in Co-Pilot in SharePoint. Und jetzt höre ich schon, hallo höre ich das? Ja, ich höre es, dass ihr mit Recht sagt, sag mal, du hast doch gesagt, wenn Kopalt ein SharePoint GAG, dann wird es wie im Preview alles in der Microsoft 365 Co-Pilot-Lizenz integriert sein. Ja und ja, ja, und das ist es auch Also alles das, was in der Preview kommt, so hat Microsoft das auch gesagt, ist auch das, was jetzt in Zukunft In dieser Microsoft 365 Co-Pilot-Lizenz für Copilot in SharePoint abgegolten ist. Also die sogenannte Everyday-AI, also die Alltags-AI, mit der wir bisher auch gearbeitet haben. Also, dass ich da mit Dokumenten arbeiten kann, zusammenfassen, die Skills bauen kann und so weiter und so fort Wenn es aber, und jetzt kommt sozusagen die Einheit, wenn es jetzt aber erweiterte Funktionen gibt, oder bestimmte Funk Funktionen der Seite abgerufen werden, die einfach umfangreicher sind und die wirklich richtig groß werden, dann wird sich der Co-Pilot melden und sagen. Das kann ich jetzt nicht mehr auf Abo machen, das müssen wir auch UBB machen. Also User-Based Billing. Und deshalb muss man auch für Share. Gruppe ein SharePoint entsprechend etwas einrichten. Da gibt es immer hervor noch eine Zustimmung und man wird sich nachher auch nochmal anzeigen lassen können, was der Verbrauch war und ein Monatslimit soll es geben und eine Ausgabenrichtlinie. Also das, was ich in Pin-Ops definieren kann, ist dann halt ja auch das, was ich praktisch für Kobalt und Cerbero machen kann. Und ja Und das rollt alles. Eigentlich soll es jetzt zum 1. und 2. November ausrollen, aber irgendwie ist das jetzt nochmal auf dem 1. Dezember verschoben. Also ich bin nochmal gespannt, was jetzt tatsächlich die richtige Roadmap da ist und kommt. Aber daran könnt ihr euch dann orientieren. Wie gesagt, die Funktionen, die bisher drin waren, und das war schon, das ist schon richtig ein Hammer drin, insbesondere weil, das ist auch der Kernpunkt daran, weil eben der Co-Pilot in SharePoint SharePoint kann, der macht für euch viele Dinge, die man sonst mit der Hand gemacht hat und nur wenn ihr eben sagt, Bauen wir eine Bibliothek für dieses Thema mit ein paar passenden Ansichten dafür und dann organisiert mir das und dann baut ihr euch das von vorne bis hinten. Das ist. Extrem hilfreich für jemand, der mit 25 Jahren SharePoint auf dem Buckel hier spricht. Es ist für mich immer noch toll, was ich einfach hergehe und sage, ich sage, Pannorov, kannst du mir dies und dieses und dies und dieses jenes machen? Und dann zehn Minuten später steht die Lösung im Rohbau, wo ich sonst früher endlos rumgetippt hätte und eingearbeitet hätte. Also das ist. faszinierend und richtig, richtig hilfreich. Und da kann man halt auch die Shareborn-Plattau einfach nochmal besser nutzen. Ja, also das kommt auch noch dran. So, das ist sozusagen meine Kern Funktion. Da sind noch viele kleinere Sachen gekommen, aber darauf will ich jetzt hier gar nicht eingehen. Mir ging es eigentlich hauptsächlich darum, euch einfach nochmal den Fokus zu geben. Die Einzelheiten müsst ihr euch sowieso erarbeiten, das habe ich ja auch schon im letzten Podcast, glaube ich, gesagt. Alles was neu ist, das kostet einfach Zeit, sich das anzusehen, wenn es da ist, wie es funktioniert, was er machen kann und der sozusagen der grundsätzliche Vorgang ist alt, wie gesagt, die neue Copilet Super App wird der neue Zentrale Integrationspunkt, von dem ich dann meine Arbeit mache. Bin gespannt, wie das wird, aber schön wäre es schon, dass man nicht dauernd hin underspielen muss. Das zweite ist dann. die ich sag mal vernünftige Aufstellung des ganzen Themas Tokenverbrauch, Kreditverbrauch und Abrechnung mit USL-UBB. Und letztlich als drittes, und das werdet ihr auch gemerkt haben, hat sie jetzt in meinem Podcast heute von A bis Z durchgezogen, es wird immer wichtiger. Und die KI wird immer dann leistungsfähiger, wenn ihr ihr nicht sagt, wie sie arbeitet, sondern wenn ihr sagt, was sie machen soll. Sondern in dem komplette Aufgaben gibt. Und ich habe neulich ein schönes Beispiel gehört. Da sagte jemand, der komm, stell dir vor, du kommst dir am Flughafen an und sagst: So, bitte fahre mich jetzt in mein Hotel Das ist Hotel, weiß ich was, Model One oder so, fahr mich da hin. Und der Taxifahrer fährt los und bringt mich da hin. Wunderbar. Da steige ich ja ohne hier ein sage. Bitte fahre mich zum Model an. So, jetzt drehst du meinen Zündschlüssel rein, dann bitte Blinker setzen, Rückspiegel schauen, links rumdrehen, ersten Gang, zweiten Gang. Das macht man ja nicht mehr. Und genau so müsst ihr eigentlich auch mit der mit den neuen KI-Tools und mit diesen agentischen Arbeiten arbeiten, baut komplette Pakete wo eure Aufgaben richtig gut beschrieben sind, wo der Kontext beschrieben ist, wo die Quellen beschrieben sind, wo die Regeln beschrieben sind, die Ausgaben und gebt ihm möglichst viel auf einen Schlag. Und guckt, was dabei rauskommt, und dann kann man ins Feintune gehen, aber lasst einfach mal diese Agenten machen Und dann ist immer die Frage, A, wenn es nicht passt, ist dann immer die Frage, ups, ist er zu blöd dazu, kann er das nicht? Oder B Habe ich es schlecht formuliert? Könnte ich es noch anders formulieren? Ich habe bei mir selber beim Arbeiten gerade mit den Skills in PowerPoint, mit den Interactive Skills bei PowerPoint, habe ich echt festgestellt, Das war mein Fehler. Ich habe ihm tatsächlich erklären wollen, wie PowerPoint funktioniert und nicht gesagt, was er mir bauen soll. Und beim zweiten Versuch, wenn ich dann sage, jetzt baue mir das mal so, dann ist der Einstieg wesentlich geschilter und man kann Sich dann ums Feintuning kümmern und nicht mehr so um ganz große globale Konzepte. So, das war's für heute. Ich bin jetzt nächste Woche auf dem M365 Summit. Wenn ihr auch da seid, kommt vorbei Es gibt die MVP-Corner, da würde ich wahrscheinlich auch sein. Auf selbst die Veranstaltungshalle nicht so groß, dass man mich nicht finden will. Podcast-Studios da, falls irgendjemand Lust hat mit mir im Podcast- Podcast aufzunehmen. Kriegen wir auch noch spontan hin. Und ansonsten, wie üblich, freut mich, wenn ihr diesen Podcast gerne mit anderen teilt. Und wenn ihr es noch nicht gemacht habt, bitte abonniert den Podcast. Auch ein bisschen Kommentar zurück. Ja, und dann tschüss, bis zum nächsten Mal, wenn's dann wieder heißt. Your Copilot. Der Podcast, der hilft, die künstliche Intelligenz in der Microsoft 365 Welt zu verstehen und produktiv anzuwenden. Mit eurem Kopiloten, Michael Grät.