Your Copilot - KI in der Microsoft 365 Welt verstehen und produktiv anwenden

Michael Greth

YCP044 SharePoint Skills

25.04.2026 28 min Michael Greth

Zusammenfassung & Show Notes

SharePoint Skills – No-Code-KI direkt in SharePoint
In Folge 44 von „Yourcopilot“ geht es um SharePoint Skills und die Frage, warum dieses neue Feature für Microsoft 365, SharePoint und Copilot deutlich spannender ist, als es auf den ersten Blick wirkt.

Michael berichtet von seinen ersten Praxiserfahrungen mit Skills in SharePoint. Ausgangspunkt ist sein Projekt aus dem Microsoft SharePoint 2026 Hackathon: eine KI-gestützte Lösung für eine fiktive Kommunikationsabteilung, die aus eingehenden Informationen Pressemitteilungen, Stellungnahmen oder Interview-Briefings erstellt.

Der zentrale Gedanke der Folge: Skills sind mehr als Prompts.
Ein Prompt löst meist eine einzelne Aufgabe. Ein Skill beschreibt dagegen eine wiederholbare Arbeitsweise mit Regeln, Kontext, Tonalität, Formatvorgaben und Referenzen. Damit wird fachliches Wissen in eine Form gebracht, mit der KI-Systeme zuverlässiger arbeiten können.

Shownotes: SharePoint Skills – No-Code-KI direkt in SharePoint
In Folge 44 von „Your Copilot“ geht es um SharePoint Skills und die Frage, warum dieses neue Feature für Microsoft 365, SharePoint und Copilot deutlich spannender ist, als es auf den ersten Blick wirkt.

Michael berichtet von seinen ersten Praxiserfahrungen mit Skills in SharePoint. Ausgangspunkt ist sein Projekt aus dem Microsoft SharePoint 2026 Hackathon: eine KI-gestützte Lösung für eine fiktive Kommunikationsabteilung, die aus eingehenden Informationen Pressemitteilungen, Stellungnahmen oder Interview-Briefings erstellt.

Der zentrale Gedanke der Folge: Skills sind mehr als Prompts.
Ein Prompt löst meist eine einzelne Aufgabe. Ein Skill beschreibt dagegen eine wiederholbare Arbeitsweise mit Regeln, Kontext, Tonalität, Formatvorgaben und Referenzen. Damit wird fachliches Wissen in eine Form gebracht, mit der KI-Systeme zuverlässiger arbeiten können.

SharePoint Skills machen diesen Ansatz direkt in SharePoint nutzbar. Die Skills liegen als Markdown-Dateien in einer SharePoint-Struktur. Dort können Fachbereiche Arbeitsregeln, Kommunikationsrichtlinien, Vorlagen und Qualitätskriterien pflegen – ohne Entwicklungsumgebung und ohne eigenes Programmierprojekt.
Besonders spannend ist dabei die Rolle von SharePoint selbst. Listen, Bibliotheken, Dateien und Seiten werden nicht ersetzt, sondern durch KI erweitert. SharePoint kann dadurch zu einer No-Code-Oberfläche für KI-gestützte Fachprozesse werden.

Michael ordnet aber auch die Grenzen ein: SharePoint Skills ersetzen kein Copilot Studio und keine komplexe Agentenplattform. Sie können keine externen Programme aufrufen und keinen eigenen Code ausführen. Ihre Stärke liegt vor allem in einfachen bis mittleren Prozessen, die nah an SharePoint-Inhalten arbeiten.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, welche Kompetenzen in dieser neuen Arbeitswelt wichtig werden: Domänenwissen, KI-Verständnis und vor allem gute Delegation. Wer Aufgaben, Regeln und gewünschte Ergebnisse klar beschreiben kann, kann mit Skills produktive KI-Arbeitsweisen gestalten.


Transkript

Früher hatte man vielleicht gesagt, wenn einem so viel Schönes widerfährt, das ist einen Asbach-Uraltwert. Ja, und ich würde das für heute mal leicht umtexten, wenn einem so viel SharePoint widerfährt Dann ist das eine Podcast-Folge wert. Herzlich willkommen. Your Copilot. Der Podcast, der hilft, die künstliche Intelligenz in der Microsoft 365 Welt zu verstehen und produktiv anzuwenden. Eurem Co-Piloten Michael Greth. Ja, hallihallo und herzlich willkommen zur 44. Ausgabe des Your Co-Pilot Podcasts, dem Podcast, der euch helfen soll. die künstliche Intelligenz in der Microsoft 365-Welt besser zu verstehen, produktiv einzusetzen und, Achtung, was Neues euch zu motivieren, sich mit den neuen Features, die da auftauchen, intensiv zu beschäftigen, nur denn wenn ihr nur, wenn ihr euch nicht damit intensiv beschäftigt, werdet ihr gar nicht erkennen können, wie ihr sie richtig einsetzen könnt. Habe ich jetzt auch gelernt, ja. Und das geht heute um die Skills in SharePoint. Ja, sie sind endlich bei mir im Tennant eingetroffen und ich habe schon ein bisschen mit rumgespielt und Ja, man bekommt einen guten Eindruck davon, dass das doch nochmal ein nächster großer Schritt ist, wie man mit KI in Microsoft Share. Sharepoint arbeiten kann. Und warum das so ist, das möchte ich euch gerne heute ein bisschen näher bringen und euch sozusagen meine ersten Erfahrungen mit diesem neuen Tool oder mit den neuen Tools Skills in SharePoint. die ich damit gemacht habe. Da ist noch viel zu erkunden, auch bei mir noch, aber so das erste ist schon mal recht positiv drin. So, also, worum Geht es oder ich fange mal so an. Ich beschäftige mich mit diesem Thema, mit den Skills. Hatte ich das eigentlich schon mal erklärt hier, was Skills sind? Naja, Skills ist halt die Möglichkeit dass man Anweisungen an die KI in bestimmte Formate packt, nämlich in Skill-Dateien, Markdown-Dateien, wo einfach nur Texte drin sind, Anweisungen drin sind. Hintergrundinformationen drinnen, die gibt man dem Agenten oder der KI und dann weiß sie immer, was sie machen soll. So, damit kann ich Agenten steuern. Hatten wir, glaube ich, auch mal schon besprochen. Wir werden vielleicht nochmal ein bisschen nachher darauf eingehen, wenn ich euch mal doch mal den Use Case hier zeige. Und Ja, und wie gesagt, die gibt es schon länger und das ist natürlich etwas, was aus dem Anthropic-Universum kommt. Da gibt es auch eine ziemlich große Webseite dazu, wo das ganze Thema Skills mal komplett beschrieben ist, wie das dann in Cloud dann funktioniert und so weiter und so fort. Und es geht ja auch in Cowork, ist das ja auch entsprechend mit drin. Naja, jedenfalls In SharePoint sind Sie jetzt auch mit dran und das direkt in SharePoint, also in der Oberfläche und da steht ein Begriff drüber, No-Code-Lösung. Ja, das heißt, ich brauche da kein weiteres Tool. Ich nehme nur meinen SharePoint und Microsoft hat alles drum herum gebaut, dass ich mit meinem SharePoint wissen diese Tools, diese Skills dann benutzen kann. So, wie funktioniert das? Gehen wir mal praktisch davon aus. Ich hatte ja schon mit Blick auf dieses Thema, wollte ich das ja eigentlich ins SharePoint-Hackathon 2026 Anfang März als Lösung mit einreichen, aber da gab es die Skills ja noch nicht in SharePoint. Und da mir schon klar war, Die Plattform spielt ja nicht so unbedingt die Rolle, denn das, was diese Skills machen, ist ja, sie nehmen ein Use Case und ich Ja, bilde dann mit Hilfe von diesen Dateien, die ich mir dann erstelle, diesen Skill-Dateien, bilde ich mir meinen kompletten Use Case ab und zwar so, dass die KI den verarbeiten kann. Und deshalb liegt die ganze Das ganze Wissen oder das ganze, ey, sag mal, der Use Case liegt halt in diesen Dateien drin und die muss ich bauen. Und wenn. Das im Copalet Studio funktioniert, dann müsste es eigentlich auch in ChatGPT funktionieren oder in Anthropic oder in Cowork oder in Scales in SharePoint. So, das war die Ausgangspasis, deshalb habe ich dann damals dem Copilot Studio genommen Und hab dort eine entsprechende Lösung gebaut. Und das war mein Use Case, war ja dieser fiktive britische Windenergieverband und dort die Kommunikationsabteilung, die ich mit Hilfe dieses Workflows-Data entstand bei der Entwicklung von brauchbaren Kommunikationsprodukten für Stellungnahme zu einem Thema oder ähnliches machen, sollen eine Pressemitteilung rausgeben oder den Präsidenten für ein Interview briefen oder einen LinkedIn-Boats-Postcast, äh, Beitrag schreiben aufgrund Von entsprechenden Entwicklungen, zu der der Verband halt Stellung nehmen wollen. Und wie gesagt, und das hinzubekommen, dass ich da nicht immer wieder ein neues Prompt schreibe, sondern einfach diesen ganzen Prozess so weit formal beschrieben hat, dass ich es dem Agenten übernehmen kann und der weiß immer, ah, hier kommt der Input, ah, was möchtest du haben? E Pressemitteilung Ah, der muss ich so und so und so drauf antworten, die muss ich so und so strukturieren, hier habe ich die Vorlage, wo ich das alles eintrage, und kommt dann fertig mit der Lösung zurück. Das ist sozusagen die Aufgabe eines Skills. Insofern ist Skill eigentlich kein besserer Prompt, wo ich jetzt sage, schreibt mir eine Pressemitteilung zu diesem Thema. Sondern ich schreibe dahin rein, um das nochmal vielleicht ein bisschen klarer zu machen, wer spricht denn da? Für wen wird geschrieben? Was ist In welche Tonalität soll er das machen? Welche Begriffe verwenden wir bei uns? Welche Begriffe vermeiden wir? Also sowas kann man da reinschreiben, wie sieht das Format aus? Und das sind alles Dinge, die ich in den Skill reinschreibe. Und dann kommt man eben. Macht man eigentlich den nächsten Schritt mit der KI, weg vom ich chatte mal mit der KI, bis hin, ich delegiere eine wiederholbare Aufgabe, einen Agenten und der liefert mir konsistent die richtig guten Ergebnisse, die ich in meinem Skill beschrieben habe. So, und jetzt sind wir eigentlich schon an den Punkt angelangt, wenn ihr euch an die letzte Folge, die Osterfolge, noch erinnert. Da hatte ich ja, vom Gerald Spattaro hat er diesen Artikel geschrieben über den Frontier Professional, was den auszeichnet. Und das heißt, der Hintergrund war ja die drei Dinge, die den Frontier Professional auszeichnen. Das sollte, ich will nicht sagen, eine Bestandsgarantie, aber sagen wir mal, für uns nochmal sterbt die Überlebensstrategie im Bereich der KI. An unserem Arbeitsplatz für die nächste, für die absehbare Zeit sein. Also welche Kenntnisse brauchen wir wirklich, damit wir auch wirklich nicht nur mit der KI arbeiten können, sondern auch noch nicht unbedingt durch die KI ersetzt werden. Ich weiß es verkürzt gesagt, aber Ihr kriegt die Idee mit. Und mit den Skills, wenn man da arbeitet, kommt man genau an diesen Punkt. Da war nämlich erstens das Domänenwissen. Also ich weiß über mein Fachgebiet Bescheid, ich weiß, was ich haben möchte. Ich kenne genau Die Eingangsparameter, ich kenne die Ausgangsparameter. Das weiß ich, das weiß meine KI nicht, der muss sich das beibringen. Das zweite ist Ich muss das KI-Wissen haben. Wenn ich jetzt Skills habe, muss ich wissen, wie schreibe ich denn eine Skill-Datei? Wie baue ich die denn auf? Wie kann ich die Strukturen einrichten? Also ich brauche Kenntnisse über die KI. Und das dritte Thema, was in dem Frontier Professional drin war, das war halt die Delegationskompetenz. Aber wem sage ich das, wenn ihr diesen Podcast hört? Kaue ich euch, ich glaube, seit Folge 7, wie sagt man schon, ein Ohr immer ab und sage, was ist die Kernkompetenz, die man bei Kommunikation mit einem GPT-Ergenten braucht, es ist die Delegationskompetenz. Da muss in der Lage sein, eine Aufgabe so zu formulieren und seine Ansprüche und so, dass jemand das ausführen kann und weiß, was er tun soll. Ja, und diese drei tatsächlich Diese drei Eigenschaften machen ein Frontier Professional aus, auch wenn es jetzt wieder so ein Marketingbegriff ist. Aber das Ding hat echt, das ist, das hat richtig, wie sagt man, Grund. Also Substanz hat es. Für mich war das tatsächlich, ich guckte mal rauf, habe mit den Skills geachtet, ja, das ist das, was du jetzt brauchst. Und was es ausmacht, mit diesen Skills in SharePoint jetzt arbeiten zu können. Na ja, gut. Und insofern, wie gesagt, also nochmal, ich fasse es nochmal kurz zusammen, weil ich glaube, das ist wirklich nochmal Ganz wichtig, Domänwissen. Also in meinem konkreten Fall war das, ich muss verstehen, was so eine gute Pressemitteilung ausmacht Ein gutes Briefing, wie wir das haben wollen. Das muss ich wissen. Das zweite ist, ich muss dann eben wissen, das KI-Verständnis Also, was sind denn die Skills? Wo schreibe ich das rein? Wie strukturiere ich das in verschiedene Unterdateien und sowas? Und als drittes muss ich in der Lage sein, das Ganze auch so zu formulieren, dass da eine Aufgabe drinsteht, die jemand anders abarbeiten kann. Und das entsteht nicht automatisch, sondern das ist, ich würde mal sagen, ein Handwerk, das man erlernen kann. Und ich kenne das aus ein oder zwei, also aus einigen praktischen Erfahrungen. dass wenn sich jemand wirklich in die Richtung damit beschäftigt hat, und dann kriegt er auch die richtigen guten Ergebnisse daraus. Und deshalb kann ich jedem nur empfehlen, sich mit. diesen Skills, das Konzept auseinanderzusetzen. . Es ist ja nicht so schlimm, diese Skills. Es hört sich immer so, wieder was Neues, Markdown, was ist das denn alles? Nein. Microsoft hat es jetzt so gelöst, um mal zu gucken, wie das in SharePoint eingerichtet ist, dass man diese Skills in SharePoint als Website-Feature in der Site aktiviert. Da geht man in die Website-Features und dann gibt es zurzeit ist es der erste Eintrag. Agent Resources steht es in Deutschland, im amerikanischen heißt es, im Englischen heißt es wahrscheinlich Agent Assets. Und da klickt man drauf auf Aktivi und dann sind die Skills in SharePoint in dieser Website aktiviert. Und aktiviert heißt, SharePoint legt eine eigene Bibliothek an, die nennt sich Agent Assets. In Deutsch heißt sie Agentenressourcen mit einem Bindestrich dazwischen drin. Allerdings, wenn ihr in die URL guckt, steht da auch Agent Assets drin. Und in diese Struktur oder in dieser Ablage, dort werden eure Skills hinterlegt. So, und jeder Skill bekommt in dieser Bibliothek einen eigenen Ordner Und in diesem Ordner liegt dann die Skill-Datei. Die heißt tatsächlich Skill S K I L L. ND im Markdown-Format geschrieben. Es gibt so einen kleinen Tipp am Rande, wenn das nicht automatisch angelegt wird, man sollte dieses Skill in Großbuchstaben schreiben. So steht das irgendwie in der Ursprünglichen Anthropic-Dokumentation drin. Ob das jetzt hier wirklich notwendig ist, weiß ich nicht, aber wichtig ist es. Wichtig ist, der Ordner bekommt auch einen entsprechenden Namen. Mit dem der Skill beschrieben wird. Und da ist es so ein bisschen Best Practice. Man nimmt so zwei, drei Begriffe, verbindet die mit Binnenstrichen, schreibt alles in kleinen Buchstaben. Ja, also zum Beispiel BWEC-Kommunikation. Das ist mein Ordner, in dem alle Skills drin liegen für die britischen Wind Energy Council Kommunikationsabteilung. So. Und dieser Ordnername ist wichtig, der kommt nachher nochmal, wenn wir den Skill dann bauen. So, und dann kann halt in dieser ATIN-Datei können dann eben diverse Unterordner liegen mit diversen Skills, die ich dann in dieser Seite zur Verfügung stelle. mit der ich dann in dieser Site arbeiten kann. Dann gibt es eine übergreifende Datei, die liegt direkt auf, nicht in den einzelnen Skill-Dateien, sondern oben drüber und die nennt sich SharePoint. md. Und darin stehen Regeln, die für die gesamte Website gelten. Also zum Beispiel in dieser Seite wird mit dieser Tonalität geschrieben oder das sind unsere speziellen Begriffe oder hier unsere Kommunikationsregeln, unsere Standards. Also was überall so ein bisschen drin ist, auch Branding vielleicht, wenn ich das möchte, Farbgestaltung oder so, kann ich ja auch reinschreiben. Und dann hat. Jeder, der in dieser Site chattet, über diesen Skill-Zugriff auf diese Information. Und wenn ich Ihnen sage, bau mir jetzt mal folgendes, aber nimm bitte unser Branding. Dann weiß der OK, ich gucke jetzt mal in der SharePoint-ND nach, wie sieht denn das Branding aus und bringt dann entsprechend die Die Gestaltung da mit rein. Jetzt werden Sie eine Sache, wir haben auch ein Brandkit oder eine Branding-Site in SharePoint und so weiter, ja, das heißt auch wieder, muss man sich hier mal mit der Technologiebeschäftigung überlegen, welches Tool für was. Brauche ich das dann noch, brauche ich das nicht und so weiter. Also wie gesagt, wir kratzen ja an der Oberfläche, aber Richtig erkunden und wissen, wie man das richtig nutzen kann, muss man sich selbst noch erarbeiten. Und genau, und so baut man dann dort das rein. Also ich hatte zum Beispiel in meiner Kommunikationslösung hatte ich einen Markdown-Datei, die hieß Communication Rules und da waren genau diese ganzen Regeln, wie der Verband kommuniziert, drin. Die muss ich natürlich jetzt aus meinem einzelnen Skill rausnehmen, muss die halt in die SharePoint-ND überführen, in die Markdown-Datei. Das ist dann etwas, wo man. sagt, okay, ich hatte ja schon mal die Skills vorbereitet, aber jetzt muss ich mal gucken, wie dieses Tool hier damit umgeht und wo ist dann was richtig platziert. Also auch da sieht man wieder, man muss sich mit dem Tool beschäftigen, um es dann richtig zu konfigurieren, damit man auch die richtigen Ergebnisse herausbekommt. Man kann es natürlich auch. sein lassen und die einfach so reinpacken und gucken, was kommt da raus, aber da kommt vielleicht nicht das raus, was eigentlich optimal wäre. Also das kommt immer noch da rein. Ja, und das ist eigentlich schon fast alles. Allerdings eins noch, diese Markdown-Dateien, ja. Markdown, das ist dieses Format wo man nur Textdateien schreibt, die halt mit bestimmten Auszeichnungen dann gestaltet werden können. Also ein Hashtag ist die erste Überschriftskategorie, zwei Hashtags ist die zweite Unterebene. Drei Hashtag, die dritte Unterebene, und dann gibt es Aufzählung. Also in den Marktdown-Dateien steht nur Text drin. Das macht es super einfach, weil das kann die Maschine lesen, das können wir Menschen lesen. Und was Microsoft dann spendiert hat, ist etwas. Also ich mache mal eins der nützlichsten Tools, die ich jetzt, so der kleinen Tools, die ich gemacht habe, nämlich einen Markdown-Editor. Bis vor zwei Monaten war es nicht möglich, wenn er eine Markdown-Datei in diesem Format in einer SharePound-Bibliothek abgelegt habt und ihr habt darauf geklickt, dann ist da entweder ein Viewer aufgegangen oder irgendetwas, ihr konntet die nie darin vernünftig bearbeiten. Jetzt gibt es einen eingebauten Editor. Ihr klickt darauf, dann habt ihr eine zweiteilige Ansicht. Auf der linken Seite seht ihr die Markdown-Struktur. Und auf der rechten Seite seht ihr eine Leseansicht. Und das ist das Schöne bei Markdown. Die Struktur ist immer die gleiche und ich kann jetzt mit Hilfe von Style Sheets oder was auch immer könnte ich sagen, okay, ich hätte jetzt hier eine Seite, die soll einfach nur schwarz-weiß, ganz normal Text sein. Oder aber auch, ich könnte sagen Mit den Texten, die da drin sind, da hätte ich gerne jetzt ein Branding in Form Grün, Gelb, Your Copilot, Logo drauf und allem drum und dran. Und dann würde der gleiche Inhalt, aber nur anders formatiert rauskommen. Das ist das Spannende an diesem Markdown Format, dass da die Informationen drinstehen, und was anderes ist. So Und wie gesagt, da kann ich jetzt praktisch das Ganze öffnen und kann dann direkt Änderungen vornehmen, abspeichern und kann dann meinen Skill aufrufen und gucke, ob der funktioniert. Und wenn er nicht funktioniert, dann mache ich die Datei wieder auf Gehe da rein, sage, pass mal auf, das war nicht so richtig, mach das eine anderen Farbe oder du musst hier noch ein bisschen nachschärfen, verwende nicht diesen Begriff, speichere das wieder ab. Gehe wieder in den Chat rein, rufe den Skill nochmal auf, gucke, was kommt jetzt raus und arbeite da aktiv damit. Und je weiter ich damit nachschärfe und nacharbeite, desto besser wird das Ergebnis. Und vielleicht habt ihr das gemerkt. Ich klicke da auf eine Markdown-Datei, ich gebe ein bisschen Text im Editor ein, speichere die wieder ab und arbeite weiter. Da ist nichts mehr als kein Copale Studio, kein gar nichts dabei. Wir sind an einer Welt wieder angekommen, die mich persönlich an uralte Zeiten erinnert, an den SharePoint-Design, wo wir auch No-Code-Lösungen gemacht haben. Ihr müsst da keinen Code schreiben, ihr müsst nur wissen, was ihr wollt, ihr müsst es formulieren können, ihr müsst in die Textdateien eingeben. Im Wesentlichen Und dann könnt ihr mit den Skills arbeiten. Da muss keiner was deployen oder ähnliches. Und das macht ihr alles auch noch. über die SharePoint-Oberfläche. Ihr wisst, wie eine Bibliothek aussieht, er wisst, wie eine Liste aussieht, wie eine Seite aussieht und wie eine Chatfunktion. Mehr muss man dazu nicht wissen. Das macht das, finde ich, glaube ich, so das ganz Spannende. Also ihr könnt im SharePoint-Kontext arbeiten. Wie gesagt, mit Listen kann man auch arbeiten. Ich habe das schon gesehen, auch in einem Video. Ich habe es selber noch nicht ausprobiert. Aber ihr könnt dann eben irgendwelche Dateien auswerten lassen und sagen, okay, das und das und das sind hier die Topics, die schreibt da einfach mal die Liste rein, dass wir die weiterverarbeiten können, dass da nochmal eine E-Mail verschickt wird. Und all sowas. Und das macht man nur noch per Text. Und das ist natürlich ein, wie haben wir früher mal gesagt, Empowerment der Mitarbeiter. dass sie jetzt Ihre eigenen Anforderungen, wenn Sie sie formulieren können, wenn sie wissen, wie es geht, ohne weiteres in eine entsprechende Lösung überführen können und die können sich selbst interaktiv verbessern. Und ich sage euch, nichts umsonst, habe ich ja schon gesagt, seit glaube ich, einem Jahr, ich will mich jetzt nicht erinnern, SharePoint ist nach 25 Jahren wieder. Top ganz weit vorne und es ist wirklich wert zu erkunden. Ihr habt natürlich auch die ganze Berechnung darum und ihr habt natürlich alles, was dazugehört, Versionierung zum Beispiel, wenn ihr so eine Markdown-Datei wieder abspeichert in die SharePoint-Liberein. Dann wird eine Version angelegt und wenn ihr denkt, Mann, das war ja jetzt irgendwie blöd, also vor fünf Versionen, da hat mir das eigentlich besser gefallen. Naja, dann macht man die Versionierung auf, geht fünf Versionen zurück, sagt, was stand denn da drin? Das ist eigen gebaut. Das sind die SharePoint-Funktionen, die Basisfunktionen, die da sind, die jetzt einfach für dieses Thema Agenten bauen genutzt werden. Ja, natürlich kann diese Skills nicht alles, was andere Lösungen können. Also Sie können keine APIs aufrufen oder Code ausführen. Oder sowas, das muss man halt mit anderen Lösungen machen. Aber ich glaube, ihr könnt schon eine ganze Menge, und gerade was so Text, alles was mit Texten zusammenhängt oder ähnlichem. Wird sich da richtig gut machen lassen oder Vertragsprüfungen oder ähnliches und dann noch die ganzen anderen Funktionen, die in SharePoint für AI mittlerweile eingebaut werden. Ihr merkt eben eine gewisse Begeisterung, die sich bei mir bereitmacht nach 25 Jahren. SharePoint ist es einfach faszinierend zu sehen. Dass das nicht ein totes Ding ist, dass es eigentlich viel wirklich unterschätzt ist, das sieht man auch erstaunlicherweise in den letzten drei, vier, fünf, sechs Wochen haben viele SharePoint wiederentdeckt, die gesagt haben: oh, das ist aber cool jetzt, ja. Ja, ist wirklich cool. Und ihr solltet das einfach nutzen, weil es ist da, es ist lizenziert, ihr braucht nur eine Copilette. eine Koballizenz und dann ist das alles verfügbar. Ja, und ja, ja, also super. Ja, das ist so bisher, und wie gesagt, ich habe dann meine, um das jetzt nochmal mit dem Hackathon-Beitrag abzuschließen, wie gesagt, ich hatte das ja mit CoPalet Studio ausgerollt, das funktionierte Und habe dann jetzt meine Skill-Dateien, ich glaube 13 Skills hatte ich dazu gebaut, mit Formatbeschreibung und allem, was dazugehört. Und habe die dann einfach mal gesagt: so, jetzt wollen wir die mal in SharePoint-Skills implementieren. Und ich dachte erst, ich richte mir so einen Ordner ein mit dem Skills und dann packe ich dann meine Skills rein und einem drum und dran. Nee, und dann dachte ich, frag doch mal. den Chat in einer SharePoint Skills aktivierten Seite. Sag mal, kannst du mir nicht einen Skill erstellen und zwar zu diesem und jenem? Du sagst ja natürlich, ja, kann ich Und dann sag mir, was du brauchst. Da habe ich gesagt, ich hätte gerne mal so einen Probetest, ich mach mir meinen Skill, mit dem ich einfach einen Text zusammenfassen kann und in einer schönen Form und dann noch mit, weiß ich was, drei, vier Hashtags und allem so. Und dann sagt er, ja, ist fertig. Und dann geht man in die Agent Assets rein, geht in die Skills-Ordner rein und dann sieht man dort. den Ordner mit dem erscheinten Skill, macht den auf, da sieht man dann wiederum eine Skill. md. Das ist nämlich das, was der SharePoint dann erstellt hat. Klickt darauf und dann kann man sehen, wie das gemacht wird. Da ist oben so ein Frontmeta drin, da ist da steht der Name drin, da steht die Beschreibung drin, da stehen Daten drin, wie das Skill aufgerufen wird und darunter steht dann die Beschreibung. Ja, super. Also der, ähm, Die Skills für AI verarbeiten die nicht nur, sondern die helfen euch auch selber da ranzugehen und selber das zu allein von euren Gedanken her, selbst Skills zu erstellen. Das sollte ich unbedingt mal ausprobieren. Man kommt an bestimmte Grenzen, er kann irgendwie ein paar Sachen nicht hin und her kopieren und so weiter, aber gut, das muss man dann Ich hatte auch noch nicht so viel Zeit, mich da tief zu bearbeiten. Was ich aber dann gemacht habe, ist, habe gesagt, okay, hier sind meine 13 Skill-Dateien, die ich gemacht habe. Und ich habe Folgende Lösung gehabt. Ich habe hier, wie gesagt, meinen Windenergieverband, die Kommunikationsabteilung. Die wollen mit diesen Skills halt hier Pressemitteilungen, Briefing und so weiter erstellen. Bau doch bitte mal draußen einen Skill, den du verarbeiten kannst. Und dann hat der das schon ganz gut gemacht. Der hat mir zwar keine SharePoint-MD eingeleitet, sondern hat die 13 Dateien genommen, hat die in den Skill reingepackt, hat ein bisschen noch an der einen oder anderen Skill-Datei Bisschen rumgeschraubt und dann hat er gesagt: so, hier ist der Begriff, also BWEC-COMS. Und wenn ich jetzt in meinem Chat eingebe, bwec-coms bitte mit diesem Dokument, also mit irgendeiner Zusammenfassung von aktuellen Entwicklungen und mache mir daraus bitte jetzt eine Pressemitteilung Und ich schicke das ab, dann fängt der Skill an zu arbeiten und das Ergebnis ist eine Pressemitteilung in dem Stil, wie ich mir das gewünscht habe. Das ist sozusagen der Rohbau, jetzt muss man eben hingehen und gucken, wie sagt es, ich habe es schon erzählt, Die Kommunikationsrichtlinien, die macht man dann übergeordnet. Naja, das ist dann, was man wollte. Aber im Prinzip hat das genau so funktioniert, wie ich mir das gedacht habe, dass Die Kerninformation, also das, was ich gerne als Lösung hätte, die steht schon in den Markdown-Dateien drin, die habe ich in meinen Skill reingeschmissen und die verstand nicht nur das Copalt Studio, sondern auch die Skills in SharePoint. Und übrigens auch Covork hat die verstanden. Und ich habe mittlerweile die Lösung auch nochmal in Covork implementiert, auch auf diese Art und Weise. Und Das hat mich einfach auch wirklich nochmal, ja, also man geht ja davon aus, wenn ich mir sowas überlege, denke ich mir, das macht ja einfach Sinn. Und wenn man dann feststellt. Das funktioniert ja genauso. Man muss auch noch ein bisschen dran arbeiten, weil jedes Tool natürlich auch noch bestimmte Fähigkeiten hat oder eben bestimmte Fähigkeiten nicht hat, dann muss man das anpassen. Aber das ist halt das, was wir machen. Also es lohnt sich auf jeden Fall, sich das Ganze anzuschauen Und vielleicht nochmal als kleiner Tipp und Zusammenfassung, wenn ihr anfangen wollt, fangt einfach klein an. Aktiviert die Skills, wenn ihr das machen könnt, in eurer Zeit. Und dann fangt an. Nehmt eine kleine Aufgabe, die vielleicht an der regelmäßig arbeitet, irgendwas zusammenzufassen, Nachrichten formulieren, ein Protokoll in Aufgaben übersetzen. Was ich was, Texte nach Stilregeln prüfen oder Verträge nach bestimmten Kriterien überprüfen, Genau, und dann beschreibt ihr diese Aufgabe in der Skill-Datei mit entsprechenden Absätzen und Strukturen und sagt dann eben, was soll passieren, welche Regeln sollen gelten, weiß ich, was, wie soll das Ergebnis aussehen und so weiter und so fort. Und dann testet ihr und wenn es nicht passt, dann geht er wieder rein, ändert das, testet es normal, geht wieder rein, testet normal und dann habt ihr eine schöne Lernkurve und könnt sehen, wie das funktioniert. Dabei wünsche ich euch viel Spaß. Und ich glaube, das ist, ja, mir gefällt es deshalb, weil das A funktioniert. In dem Umfang, wie ich das bisher kennengelernt habe. Und ich denke mir, da ist noch viel mehr möglich. Ich habe auch schon ein, zwei, drei Videos gesehen von anderen, die vielleicht schon ein bisschen länger drauf Zugriff hatten. Aber was mich wirklich, was ich richtig stark daran finde, ist, dass wie gesagt komplett in die SharePoint-Oberfläche integriert ist. Ich brauche eigentlich nichts weiter als SharePoint-Kenntnisse plus die Skill-Kenntnisse, um damit richtig arbeiten zu können und diese Agenten Programmieren, programmieren ist schon wieder viel gesagt, aber den Agenten entsprechende Aufträge zu erteilen. Das ist ziemlich clever, muss ich sagen. Sehr schön. So, das Soll es für heute, sag mal, gewesen sein. Ich freue mich, wenn ihr ein bisschen Feedback geben könnt. Ich arbeite jetzt weiter an diesem Thema und habe auch schon eine ein GitHub-Repository eingerichtet, da ist zwar noch nicht so viel drin, aber da werde ich dann auch mal ein paar Skills teilen, die ich ausgearbeitet habe, so Standarddinge und natürlich auch die Best Practice. Bleibt einfach dran an diesem Podcast, da könnt ihr was hören Ähm, dazu. Und ansonsten, was ist denn heute? Heute ist Samstag am Moment malen. Jetzt am Mittwoch am 29. also am Dienstagmittwoch gibt es den M365 Summit Und da könnt ihr euch jetzt noch kostenlos anmelden, auch zwei Tage lang vollgepackt mit diversen Themen rund um Microsoft 365. Und ich bin auch mit dabei. Am zweiten Tag, am 29. um 13 Uhr Und da erzähle ich nochmal was über Co-Pilot-Notebooks, was man damit machen kann, wie da der aktuelle Stand ist. Und Kleiner Spoiler, ich habe schon mal versucht, ob ich die Copilot Notebooks mit den Skills verbinden kann. Zweiter Spoiler, noch nie so wirklich. Aber das würde kommen. Also wenn ihr euch, ihr könnt euch kostenlos anmelden, war anscheinend viele tolle Vorträge drin. Und wenn ihr am 29 um 13 Uhr mit dabei seid, dann kann ich euch noch ein bisschen was über die Notebooks erzählen. So, das war's für heute. Achso, übrigens. Keiner hat die Lösung mir mitgeteilt zu der Osteraufgabe, die im letzten Podcast drin war. Also falls ihr nochmal nachhört, am Ende war die Aufgabe bestellt, falls irgendjemand mal diese Lösung hat. kann er sie immer noch gerne einreichen. In diesem Sinne, vielen Dank fürs Zuhören. Ich wünsche euch viel Spaß beim Arbeiten mit den Skills. Gebt mal gerne Feedback, wie das funktioniert hat. Und Ansonsten bis zum nächsten Mal, wenn es dann wieder ist. Your Copilot. Der Podcast, der hilft, die künstliche Intelligenz in der Microsoft 365 Welt zu verstehen und produktiv anzuwenden. Mit eurem Co-Piloten Michael.