Your Copilot - KI in der Microsoft 365 Welt verstehen und produktiv anwenden

Michael Greth

YCP042 - Tipps zu SharePoint Wave 3 Copilot Notebooks

13.03.2026 25 min Michael Greth

Zusammenfassung & Show Notes

SharePoint wird nach 25 Jahren oft noch unterschätzt, ist aber heute wichtiger denn je, weil es als Wissensplattform die Grundlage für Microsoft 365, Copilot und den Zugriff auf strukturierte Unternehmensinformationen bildet. Neue Funktionen wie AI for SharePoint und Copilot Notebooks zeigen, wie sich Dokumente, Bibliotheken und kuratierte Quellen gezielt für Analysen, Inhalte und neue Arbeitsabläufe nutzen lassen. Entscheidend bleibt dabei nicht der reine Tool-Hype, sondern dass du Datenqualität, Governance und vor allem die Fähigkeit zur klaren Delegation im Griff hast.

25 Jahre SharePoint
  • SharePoint feiert 25 Jahre
  • oft unterschätzt, aber zentrale Basis von Microsoft 365
  • Dokumentbibliotheken als Rückgrat für Wissen und Zusammenarbeit
Warum SharePoint jetzt wieder wichtiger wird
  • KI in Microsoft 365 braucht gute Datenquellen
  • SharePoint liefert Struktur, Dokumente und Unternehmenswissen
  • schlechte Datenbasis führt zu schwachen Copilot-Ergebnissen
AI for SharePoint
  • neue KI-Funktionen direkt auf der SharePoint-Plattform
  • Bibliotheken auswerten, Inhalte strukturieren, FAQs und Seiten erzeugen
  • Skills und Agenten greifen auf bestehende Dokumente zu
Copilot Notebooks
  • Quellen gezielt zusammenstellen und auf ein Thema fokussieren
  • Prompts mit klarer Aufgabenstellung kombinieren
  • Ergebnisse in unterschiedliche Formate überführen
Praxis statt KI-Bubble
  • zwischen Hype und produktiver Nutzung liegt viel Arbeit
  • neue Tools wirken stark, brauchen aber Einarbeitung
  • nicht jede Funktion ist sofort reif für den Alltag
Delegation als Kernkompetenz
  • entscheidend ist nicht nur Prompting, sondern klare Aufgabenbeschreibung
  • Anforderungen, Quellen, Format und Ziel sauber vorgeben
  • Ergebnisse prüfen, bewerten und weiterentwickeln
Datenqualität und Governance
  • alte, falsche oder ungepflegte Inhalte bremsen KI aus
  • Bibliotheken aufräumen wird zur Pflicht
  • Governance und Wissenspflege bleiben zentral
Praxisbeispiele aus der Folge
  • Quellen in Notebooks bewerten lassen
  • Tabellen und strukturierte Übersichten erzeugen
  • aus kuratierten Quellen neue Inhalte entwickeln
Take-away
  • beschäftige dich mit SharePoint als Wissensplattform
  • lerne, KI gezielt zu steuern
  • baue Delegationskompetenz auf, nicht nur Tool-Neugier

Transkript

25 Jahre SharePoint und was das für uns bedeutet. Die Kluft zwischen der KI Bubble und der Praxis? Und was kann das Copilot Notebook? Spannende Themen, oder? Also hört rein! Yourcopilot. Der Podcast, der hilft, die künstliche Intelligenz in der Microsoft 365 Welt zu verstehen und produktiv anzuwenden. Mit eurem Copiloten Michael Greth. Ja, hallihallo und herzlich willkommen zur 42. Ausgabe des Yourcopilot-Podcast. Euren Podcast euch helfen soll, die Künstlerintelligenz in der Microsoft 365-Welt besser zu verstehen und vor allen Dingen produktiv einzusetzen. Ja, äh etwas längere Pause gerade, aber ich musste ein bisschen reflektieren, ein bisschen Informationen sammeln und überhaupt diese Information zu verarbeiten, ist mittlerweile ja ein immer etwas stressigeres Metier geworden, nichtsdestotrotz, fangen wir mal gleich an. 25 Jahre SharePoint. Am 2. März gab es den dazugehörigen Online-Event, auf dem Microsoft, Jeff Teper und sein Team angekündigt haben, was in den nächsten Wochen, Monaten auf dieser SharePoint-Plattform KI-mäßig passieren wird, was ausrollt, was sie alles vorgetan, äh, vorbereitet haben Und ja, die ersten Sachen sind bereits ausgerollt. Und ich muss sagen, das bringt die SharePoint-Plattform dann doch nochmal KI-mäßig auf das nächste Level. Und was es damit zu tun hat? Ganz einfach. Ah, 25 Jahre gibt es SharePoint. Fragt man sich natürlich auch, wie kann eine Technologie so lange existieren und vor allen Dingen, warum ist die eigentlich bei vielen so unbekannt? Ja, das ist so die Quintessenz dessen, was ich einfach auch in der Reflexion von diesem, dieser Entwicklung einfach mal mitgenommen habe. Ich war ja seit der ersten Version mit dabei. Ich sage immer, ich habe die Ultraschall-Bilder vom SharePoint schon gesehen. Eine Auf- und Ab-Rally durch 25 Jahre. Viele Erinnerungen sind mir rübergekommen, das haben auch viele schon miteinander geteilt. Wobei ich auch gemerkt habe, die, die sich wirklich in diesem. 25 Jahre SharePoint-Bubble oder Kommentaren oder Community-Events getummelt haben, die sind auch alle schon lange dabei. Es sind nicht so viele aus den letzten Jahren mit dabei. Was eigentlich auch wieder nur bestätigt, dass SharePoint irgendwie so unterm Radar fliegt, obwohl es eigentlich sozusagen der Backbone von Microsoft 365 ist. So, und das einfach mal und Das habe ich aber, glaube ich, in diesem Podcast auch schon, ich sag mal, seit einem Jahr mindestens gesagt habe, dass auch ich, der sich in SharePoint ja doch lange mit beschäftigt hat. Irgendwo in den letzten Jahren das so ein bisschen aus dem Fokus verloren hat, weil ja, es ist da, ich kann meine Dokumente ablegen, ich habe meine Intranet-Seiten und so weiter. Alles schön, alles gut. Das ist halt Commodity, das ist auch alles ein bisschen weiterentwickelt worden. Super Aber es war halt nicht mehr so das Mainstream-Thema. Mit KI hat sich das aber nochmal ganz gewaltig geändert. Und zwar aus drei Gründen. Erstens. Das, was SharePoint einfach mal in diese ganze Microsoft 365-Welt reingebracht hat, ist so diese Grundstruktur, also das ganze Benutzersystem, die Technologien, die dahinter stehen. weiß ich was, Purview und all diese Tools für Governance und Archivierung, ich weiß nicht, was es alles noch gibt, das basiert letztlich auf diesem. Konzept. Wir schaffen mal eine Grundstruktur, auf der wir dann aufsetzen und Lösungen bauen können. Und das ist etwas, was SharePoint macht. Das ist die technische Infrastruktur. Die muss uns als Anwender eigentlich nicht so interessieren. Was uns aber interessieren muss, gerade im KI-Bereich, ist: Wo kriege ich eigentlich meine Daten her, um mit KI und mit dem Co-Palle zu arbeiten? Und da ist die Nummer eins halt SharePoint. Denn das sind die Dokumentbibliotheken, in denen eure Dokumente liegen. Und wenn ihr mit Microsoft 365 arbeitet, dann habt ihr eine riesige Sammlung von Dokumenten, die euer ganzes Unternehmenswissen mit abbilden oder darin ist das gespeichert. Und deshalb ist es natürlich sinnvoll, dass man die KI befähigt, auf dieses Wissen zurückzugreifen, um damit entsprechende Erkenntnisse speziell auf das Wissen eures Unternehmens fehltern kann. Und das ist natürlich der absolute unique Selling Point auch von Microsoft 365 Co-Pilot Dass er das eben machen kann, sicher compliant auf das Unternehmenswissen zurückgreifen kann. Und da hat Microsoft in den letzten Jahren ja schon einige Arbeit geleistet. Zunächst haben wir den Knowledge-Agenten bekommen. Den Knowledge-Agenten und das Das ist zum Beispiel in der Ankündung jetzt für die neuen Funktion. Wird natürlich wieder umbenannt. Das Ganze heißt jetzt AI für SharePoint. Und bietet dann zum einen mal die Möglichkeit, diese Dokumentenbibliotheken aufzuräumen, dann Agenten zu schaffen, die diese Dokumente dort auswerten können. Es kommt Skills hinzu, das ist noch ein Thema, was man separat. Nochmal diskutieren kann, ich auch noch machen werde, wenn dann die Skills endlich bei mir mal freigeschaltet sind, ich damit arbeiten kann. Und insofern, ja, steckt eine große große Anteil des Wissens da drin und wenn man in konkrete Projekte drin ist, das ein der Hauptprobleme, die man heute diskutiert. Boah, die Ergebnisse im Kopal sind nicht so doll, da kommen ja ganz alte Sachen raus. Hat meistens damit zu tun, dass In diesen Dokumentenbibliotheken auch unheimlich viel altes, veraltetes Wissen steht, falsches Wissen drinsteht. Und dass diese ganzen Bibliotheken über den Jahren aufgebaut, nicht gewartet, nicht gepflegt worden sind. Und dann hat man halt eine schlechte Datenbasis. Und das ist bei vielen halt die Anforderung, wir müssen erstmal unseren Datenbestand, unsere Bibliotheken aufräumen. Damit die Ergebnisse im Co-Palet besser werden. So, das mal so als Thema, das werden wir nochmal ausführlicher erläutern, wie man das dann tatsächlich macht. Und das ist der zweite Grund gewesen. Also die Struktur, die Bibliothek und das dritte ist halt, die klassische Funktion von SharePoint im Intranet aufzubauen, also diese Publikationsplattform. Denn meine Frage, die ich immer stelle, ist, sag mal, jetzt hast du mit dem Researcher so richtig coole Art cooles Dokument ausgearbeitet, 60 Seiten. bist der Meinung, Wahnsinn, das sollten jetzt alle mal wissen, wie verteile ich das denn? Lege ich das jetzt irgendeine Loop-Seite oder irgendein Teams Dokumentenablage oder was mache ich da? Warum habe ich dann nicht in meinem SharePoint die Möglichkeit, eine Struktur zu haben, wo dann steht in der Abteilung hier Forschung, Entwicklung oder Produktmarketing oder Kommunikation Wir haben hier ein entsprechendes Paper erstellt, da kriegt er mal alles mit, was zu diesem Thema gehört, und publiziert es über die Seite. Und genau das macht halt der SharePoint mit seiner ganzen Infrastruktur eines Intranetz. Und in diese Infrastruktur kommt halt jetzt auch KI rein. Dass ich Seiten automatisch mit Hilfe von KI erstellen kann, dass ich aus einzelnen Dokumenten komplette Seiten erstellen kann, FAQs erstellen kann, dass ich die Bibliotheken aufräumen kann. Also es lohnt sich mal in die Wave 3-Ankündigungen reinzuschauen, Und zu sehen, was da alles kommt. Leider ist, wie gesagt, ich kann es heute nur mal ankündigen, noch nicht so viele meinem Tennant ausgerollt sodass ich es noch nicht beurteilen kann. Aber das werde ich mir definitiv angucken, weil ihr damit eben drei Dinge abdecken könnt. A. Wissensquellen haben, die ihr auswerten könnt B, eine Plattform, wo ihr eure Ergebnisse verteilen könnt und C, ihr habt eine Infrastruktur, auf die ihr euch einfach verlassen könnt, um die euch eigentlich als Anwender nicht kümmern musst, weil das System entsprechend da ist. Und deshalb ist das, glaube ich, einer meiner Tipp, den ich heute geben will, beschäftigt euch mit AI for SharePoint. beschäftigt euch mit der SharePoint-Plattform und wenn ihr bisher davon noch nicht so richtig was gehört habt, weil ihr vielleicht in der Pandemie über Teams zu Microsoft 365 gekommen seid und euch in Teams gut auskennt, aber denkt daran, jedes Dokument, was ihr in Teams hochladet, landet in einer SharePoint-Bibliothek. Deshalb macht es durchaus Sinn, sich damit zu beschäftigen, mit einem Blick darauf, dass die KI-Funktionen, die in A for SharePoint drin sind, also in AI for SharePoint, in AI for SharePoint heißt das ja richtig. Gott, ich muss mich noch das Würde gewöhnen, mit drin sind, Endanwenderfunktionen sind. Da muss ich jetzt kein Kopal-Studio in erster Linie auch mal, sondern das meiste davon wird über die ganz normale Oberfläche gehen. Und da werde ich euch einen Skill bauen können und einen Agenten bauen können, der mit Skills arbeitet. Wie gesagt, das muss man sich separat angucken, das muss man auch verstanden haben. Aber das wird der Endanwender machen können. Und viele Funktionen, die jetzt von KI da drin sind, ich sag mal nur Beispiele, die Spalten, die ich einführen kann, die dann einfach mit dem Prompt versehen werden. und dann aus den Dokumenten sich halt über den Prompt die entsprechenden Daten daraus ziehen. Also sei es eine Zusammenfassung, sei es Hashtags, sei es eine Klassifikation oder ähnliches. Das geht ja jetzt mit dem Knowledge Agent auch schon, das ging schon seit drei, vier Jahren ging das schon, hieß SharePoint Syntax, war aber eigentlich nur immer von Admins oder von Entwicklern zu konfigurieren und einzusetzen. Jetzt ist es nicht nur, dass es jetzt auf die Anwendereebene kommt, Es ist auch noch an der Stelle in die Lizenz vom Co-Pilot inkludiert. zumindest der Stand jetzt drin ist, sodass ihr eigentlich dafür schon bezahlt habt. Also warum nutzt ihr das dann auch nicht mehr? Das sollte man auch nochmal sehen. Also SharePoint, definitiv etwas, auf das ihr schauen solltet. Und ich schaue auch darauf hin. Und wenn ihr diesen Podcast hier abonniert habt, dann habt ihr auch kein Problem, dem zu folgen. So, das ist dieses Thema. Dann mal der Realitätsabgleich. Worauf sollte man sich eigentlich fokussieren? Und insbesondere als Anwender der ja eigentlich sagen will, ich will meine Arbeit lösen, worauf soll ich mich fokussieren? Und man sieht in der ganzen KI-Bubble ein riesen Bla bla bla, was kommt alles neu, alles neu. Und das war gerade im letzten Halb, im letzten Quartal des alten Jahres, Oktober, November, Dezember, mit Igne und mit Ankündigung, Ankündigung, Ankündigung. War das natürlich ein Riesenhype. Überall hat man gesagt, ja, das kommt ein super Feature, neues Feature, toll, toll, toll. Und dann guckt man hin und sagt, okay, wo ist das Feature? Ah, Roadmap, zweites Halbjahr. 2026. Ganz nett habe ich im Hinterkopf gespeichert, ich muss mich jetzt um meine Arbeit kümmern, nach dem Motto. Also So, das hat man auch komischerweise im Januar, Februar gemerkt, dass dieses einfach auch wieder zurückgelaufen ist, sondern eher auch in der Bubble so eine kritische Reflexion kam, dass man, oh, die neuen Tools, hm, das ist ja doch ganz schön mächtig. Da muss man sich erstmal angucken, was sie alle können. Und wie in der Bubble sind ja irgendwie schon ganz weit voraus. Und wenn ich dann wirklich mit den Anwendern spreche. dann herrscht da völliges, nicht völlig, aber doch vielfach Unverständnis drüber. Ich habe das mal so gesagt, wir sind ganz vorne an der Spitze, drehen uns um und hinter uns ist keiner mehr. Nicht, weil die nicht mehr folgen wollen, sondern weil wir die einfach abgehängt haben, weil wir irgendwo vielleicht in der Bubble drin sind und an ganz anderen Themen uns mit beschäftigen, OpenClo. oder Codex-Applikationen, Vibecoding und so weiter, was total tolle Features sind, wo man selber beeindruckt ist und sagt Mein Gott, was kannst du denn damit machen? Und dreht sich um und sagt, ja, es ist keiner mehr da. Und die sind einfach nur sieben Berge hinter uns, weil der Anwender einfach nicht mehr Folgen kann, weil es A nicht unbedingt sein Kernthema ist, aber weil man sich dazu sich auch natürlich mit diesen Tools beschäftigen muss. Und dazu komme ich eigentlich zu dem, was man aus diesem ganzen Trend heraus Was ich denke, was für euch wichtig ist, guckt euch an die neuen Tools, die dann tatsächlich da sind. Und wenn ihr verstehen wollt, was ihr damit machen könnt, dann müsst ihr euch damit beschäftigen. Das kostet Zeit, weil diese neuen Tools, die da rauskommen, ich sage mal nur so ein Researcher. Oder auch die neuen Funktionen, die jetzt vielleicht in Excel drin sind. Oder was ja mit den Word-Agenten oder PowerPoint-Agenten oder was auch immer. Die neuen Tools, die hinzukommen. Sind mittlerweile erledigt mittlerweile recht komplexe Aufgaben. So ein Researcher eine Ich hatte mal vor anderthalb Jahren, glaube ich, als er rauskam, habe ich ja mal dieses Beispiel gemacht. Zehn Stunden Videomaterial hochgeladen über das Copilot-Control System. Mach mir bitte daraus ein technisches Handbuch für den technischen Interessierten. Administrator und nach acht Minuten hat man da 58 Seiten drin. Und dann guckt man sich durch und sagt, okay, das ging aber jetzt ruhig zügig Und da ist man nicht an dem Punkt, wo man sagt, oh ja, ihr könnt noch mal kurz drüber schauen und dann ist es fertig, sondern das erfordert dann natürlich eine intensive Prüfung dessen, was da drin ist. Ist das richtig? Ist das mein Stil und so weiter? Das heißt, dieses Tool der Researcher Liefert innerhalb von kürzester Zeit aus einer Vielzahl von ausgewählten Informationen ein sich in der Regel gut lesendes Dokument oder ein Ergebnis, das aber inhaltlich einfach komplett geprüft sein muss und getestet sein muss und man muss Um es dann wirklich etwas Relevantes zu haben, was dann tatsächlich, wo ich als Autor auch tatsächlich hinterstehe, dann muss ich mir das angucken. Und das kostet Zeit. Da muss man auch wissen, wie arbeitet der Researcher, wie kann ich den steuern, mit welchen zusätzlichen Informationen Die ich ihm vorweggebe, kann ich das machen? Kann ich dann eine Feedback-Rückfrage machen und kann sagen: Hast du alle Informationen? Oder ich finde diesen Abschnitt nicht richtig, kann ich den noch ändern? Und so weiter und so fort. Das heißt, man muss sich mit diesem Tool richtig auseinandergesetzt haben. Um zu verstehen, was es macht und dann auch noch sozusagen den Schluss zu bekommen, hilft das mir bei meiner konkreten Arbeit? Wofür kann ich es persönlich einsetzen? Und das ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Und ich habe das tatsächlich. Achso, und was ich immer da sage, das ist auch ein ganz anderes Arbeiten mit Mit KI, als in den Anfangstagen oder auch als man ohne KI gearbeitet hat. In den Anfangstagen war immer, ja, ich mache jetzt mit den letzten drei E-Mails zusammen und ich habe einen Überfall. Ja, fertig. Alles klar. Jetzt Und das habe ich in diesem Podcast auch schon seit den frühen Folgen gesagt. Die Kernkompetenz, die ihr dazu braucht, ist neben dem Verständnis des Tools, ist Delegation. Ihr müsst in der Lage sein, diesen Tools und diesen Sachen zu sagen, was ihr haben wollt, was der Inhalt ist, was die Quellen sind, was das Ausgabeformat ist, was ihr erwartet, was ihr nicht erwartet. Und das in einem Dialog Mit dem Tool dann zusammen zu erarbeiten. Und diese Kompetenz, das ist eine Management-Kompetenz, das ist genauso, als wenn ihr mit einem Manager mit seinen Mitarbeitern, Aufgaben delegiert, dann müssen die entsprechend, je besser die delegiert sind, je besser die formuliert sind, desto besser Kann auch der Agent oder in diesem Fall der Mitarbeiter oder in diesem Fall hier das Tool damit umgehen und die Ergebnisse liefern? Und das ist eine absolute Kernkompetenz. Und das wird immer mehr Alle neuen Tools erfordern diese Kompetenz. Und wenn ich nochmal diese Skills anspreche, genau die brauchen in den Skills die Beschreibung, was diese einzelnen Aufgaben tatsächlich machen sollen. Wie gesagt, ein separates Thema. Kommen wir noch drauf, kommen wir in den nächsten Ausgaben mal dazu. Aber das ist etwas, was ihr einfach macht. Das ist die Aufgabe Verändert sich. Ihr werdet nicht mehr nur zum Ich gebe irgendwas hin, sondern ich gebe eine Aufgabe, ich bekomme das Ergebnis zurück und ich muss dann diese Aufgabe, das Ergebnis bewerten, auswerten und weitermachen. damit dann arbeiten und notfalls korrigieren und an meine tatsächliche Intention anpassen. Ganz andere Aufgabe und das wird zunehmend mit allen anderen. Wenn ihr dann irgendwann die autonomen Agenten habt, die was ausspucken, Da müssen die natürlich auch so gut sein, dass sie das wirklich automatisch machen können. Aber auch hier nochmal gerade aktuell diese Kompetenz aufbauen. Das ist etwas, was unabhängig auch von Copilot ist, der Das ist mir jetzt auch nochmal über die, wenn man wirklich mal über die ganze Entwicklung auch hier im Copalt-Sektor und im KI-Sektor nachdenkt Das ist eine Kernkompetenz, die ihr braucht. Ihr müsst in der Lage sein, eure Anforderungen entsprechend beschreiben zu können, dass die KI so versteht. Vom Inhalt her, von dem Ausgabeformat, was ihr wollt, was ihr nicht wollt. Das muss man lernen. Und das hat eigentlich relativ wenig mit KI zu tun, sondern eher mit normaler Arbeit. Das gebe ich mir einfach mit an der Feind. Das ist die Schlüsselkompetenz. So, und um jetzt nicht nur hier auf dem theoretischen Level stehen zu bleiben, sondern tatsächlich auch zu sagen, ich habe das dann tatsächlich auch für mich selber mal umgesetzt, Das sind die Copilette-Notebooks. Ihr wisst ja, ich arbeite hier, habe ich auch schon gesagt, mittlerweile sehr gern mit Notebook LM, also als am Wissenraum zu schaffen, wo ich bestimmte Quellen habe, die ich dann mit Hilfe dieses Notebooks und der KI analysieren kann und dann in entsprechende Ausgabenformate, Podcasts, Videos, Berichte, Quiz, Infografiken. Tabellen und so weiter umformulieren kann. Das macht das Notebook LM richtig gut. Und ganz ehrlich, wenn man sich in der Community unterhält und mit Leuten alle nutzen Notebook LM, weil sie festgestellt haben: boah, das gibt richtig gute Ergebnisse. Super. Microsoft hat sich das angeguckt, hat gesagt, hm, das Konzept ist cool, das bauen wir mal auch in Copilot ein. Und deshalb gibt es die Copilot Notebooks. Genau, dann guckt man sich aber das Co-Pilot-Notebook an, was ich natürlich auch gemacht habe, seitdem es das gibt, so im letzten Halbjahr ist das ja angeführt worden. Und da hat man gesagt, na ja, das ist mal so ganz einfach und jetzt auch mit den ersten Anpassung, hm, ja, also, ja, so nach dem Motto. Dann Okay, ich habe es mir angeguckt, ich sehe schon, wie das ungefähr läuft, aber ich kann damit jetzt im Moment noch nicht richtig arbeiten. War definitiv auch meine Haltung. So, dann kam jetzt aber der Microsoft Microsoft AI Praxistag. Die zweite Runde, dieses ganztägige Online-Event, was wieder ganz hervorragend von der Next Video Alex Eggers und seinem Team organisiert worden ist und auch durchgeführt worden ist. Diesmal haben wir uns in ähm Nieburg getroffen, im Studio vom Alex. Und da haben diverse MVPs halbstündige Vorträge gehalten und Praxis gemacht, was kann ich mit meinem KI und diesem Bereich tatsächlich machen. Und ich hatte mich mit dem Christoph Thias zusammengetan und wir haben gesagt, weil wir beide dieses Notebook-Konzept lieben, wir machen was zum Copilet-Notebook Ja, und dann stand ich da und habe gesagt, okay, dann musst du dich auch mal wirklich damit beschäftigen. Was geht denn jetzt wirklich mit diesem Co-Pilot-Notebook? Was kannst du denn da machen? Wie läuft das anders als beispielsweise ein Notebook-LM? Was ist für Vorteile? Naja, und dann geht man rein. Und macht dann mal die Oberfläche auf, sieht auch diese klassische Dreiteilung. Also einmal schafft man ja einen bestimmten Raum, wo man nur bestimmte Quellen reinpackt, mit denen man dann arbeiten will, damit dieses Ganze Notebook auf dieses Thema fokussiert ist, kann dann auch in den Einstellungen Ihnen so ein Masterpromp geben und sagen, also ich möchte jetzt hier zum Beispiel, das war mein Use Case, ich möchte einen LinkedIn-Kurs zu ähm Copilette Notebooks erstellen. Du bist also ein sehr erfahrener Notebook, ein LinkedIn Kurs-Creator. Unterstütze mich jetzt dabei, Struktur reinzubringen, einzelne Module aufzuarbeiten, mit entsprechenden Skripten auszustatten und so weiter und so fort. So, das gibt man ihm mit und dann ist halt. Dieses Notebook mit den Quellen, ein LinkedIn-Kursanstalter. Und ich kann ihm jetzt sagen, ich habe hier dieses Thema, gib mir mal dafür ein Video, ein Modul aus für ein Video. was ich zum Beispiel Quellen kuratieren mache. Und dann geht er durch die Quellen durch, und je nachdem, wie gut meine Quellen sind, schreibt er mir dann entsprechend vorgefertigt dieses Ding. Also das macht er schon recht gut. Dann staucht man weiter in diese ganze Plattform und sagt, okay, wie kann ich dann diese Quellen einfach nochmal bewerten und dann stellt man fest, oh, automatisch habe ich da nichts, aber natürlich kann ich mein Notebook fragen, dann frage ich ihn einfach Geh bitte mal alle Quellen durch und schreib mir mal eine Tabelle raus, wo du für jede Tabelle, für jede Quelle, die hier drin ist, sagst, Okay, das ist der Titel, das ist der Autor, die ist aktuell oder ist nicht aktuell, das ist eine Sekundär- oder Primärquelle. Für dieses Thema bewerte ich die Inhalte dieses Notebooks mit einer auf einer Skala von 1 bis 5. Und für dieses zweite Thema bewerte ich das Thema bewerte ich das auf einer Skala von 1 bis 5. Und dann bekomme ich eine Tabelle raus, wo ich nochmal in ganz anderen Einschätzung von den Quellen, die ich hochgeladen habe. und kann mir einen besseren Eindruck verschaffen, was brauche ich denn für bestimmte Themen, was aus meiner Quellensammlung kann ich da verwenden. Und da sind wir bei den Quellen, auch was gerade dieses Q-Palette-Notebook auswählt, die Quellen, die ich dort reinpacke, sind in der Regel nicht Dateien, die ich in dieses Notebook hochlage, sondern es sind Dateien, die sowieso schon in meinem SharePoint- und OneDrive liegen. Und die ich einfach bloß für Verlinkung in dieses Notebook reinbringe. Keine doppelte Datenhaltung. Wenn sich das Original ändert, ändert sich das auch gleich in meinem Notebook mit drin. Und ich habe immer die aktuelle Version davon im Hintergrund. Ja, und das ist etwas, was zum Beispiel das Noteprogram eben nicht bietet. Und dann gibt es auch verschiedene Ausgabenformen. Also mit anderen Worten, wir haben uns intensiv, also ich habe mich intensiv mit diesem Notebook beschäftigt, ich habe gesagt, okay. Da kann man viele Sachen machen. Ich habe dann zum Beispiel diese Tabelle, die ich gerade beschrieben habe, habe ich ihm gesagt, ja, mach die jetzt nicht hier nur in den Chat rein, sondern. Speichere mir das bitte komplett als Excel-Tabelle. . Für jedes Thema machst du ein eigenes Blatt mit der Bewertungstabelle da rein. Und siehe da, er hat mir eine Excel-Tabelle gemacht mit genau den Anforderungen. Und wenn ich jetzt eine Frage stelle zu einem bestimmten Arbeitsthema, Und ich habe in meiner Excel-Auswertung dieses Thema einmal gesagt, bewerte mir zu diesem Thema die Quellen von 1 bis 5. Dann kann ich bei dem Prompt dann sagen Also, ich möchte hier dieses Thema bearbeiten. Verwende bitte dazu nur die Quellen, die in diesem Exa-Tabelle stehen. in dem Arbeitsplatz zu diesem Thema drin sind und dann mit fünf bewertet sind, also die besten Quellen. Und dann nutzt sie auch nur noch diese Quellen Und da sieht man wieder, wie da die Integration mit dieser ganzen Microsoft 365-Plattform und meinen gängigen Tools wie Excel und so weiter da schon geregelt ist. Das ist sehr smart und sehr gut und hat mich dann also auch bestärkt darin zu sehen, wo die Vorteile sind. Meine Unternehmensdaten, ich kann auch entsprechende Dinge damit machen, die ich eigentlich auf den ersten Blick nicht sehe, wenn ich einfach mit dem Tool richtig umgehe und es einfach auch als ein Assistenten nutze und sage, wie kann ich das denn nutzen, wie kann ich das dann machen, kannst du mir mein Feedback dazu geben und so weiter und so fort. Das erschließt sich aber nur, und da sind wir dann wieder beim Vorthema, wenn man sich wirklich mal mit dem Thema auseinandergesetzt hat. So, und das kann ich euch eigentlich auch nur empfehlen. Deshalb, um jetzt das nicht heute hier ins Endlose wieder ausufern zu lassen, nochmal kurz zusammengefasst, das, was ich euch gerne machen soll. Also erstmal SharePoint. Schaut euch die Wave 3 an, das was da rauskommt. Guckt euch das mal an, was da kommt. Das ist, glaube ich, hochrelevant für alle, die mit Microsoft 365 arbeiten, weil es Tatsächlich so Basisinfrastruktur sein wird, die die KI an die Arbeitsplätze bringt. Guckt Lernt diese Kompetenz des Delegierens. Aufgaben genau beschreiben, Anforderungen schreiben, die Interaktion mit dem Agenten. Das wird immer wichtiger, weil wir das in den nächsten Schritten auch nochmal brauchen, wenn wir den ganzen Agenten Anweisungen geben. Dann muss das sauber formuliert sein und auch verständlich formuliert sein. Und das dritte ist Probiert die Tools, die kommen aus. Nehmt euch Zeit dafür, arbeitet mal damit, guckt mal, wie das bei euch funktionieren kann. Und wenn es nicht funktioniert, dann kommt vielleicht drei, vier Monate später wieder, wenn was aktualisiert worden ist. Und wenn es funktioniert, dann arbeitet damit. Das Bringt's, also das hat meines Erachtens den richtigen produktiven Ansatz. So Das ist das, was ich euch einfach mal in dieser Ausgabe mit rüberbringen wollte. Vielleicht ein bisschen anders als die anderen Ausgaben, vielleicht auch nicht ganz so strukturiert, wie ich das eigentlich gerne hätte, aber egal. Das ist ja der Zinn und Zweck dieses Podcasts, dass ich hier meine Erfahrung mit euch teile. Wenn euch das Ganze gefallen hat, ich freue mich natürlich über ein Abo, über ein Like, über einen Kommentar. Und ansonsten bis zum nächsten Mal. Tschüss! Yourcopilot Der Podcast, der hilft, die künstliche Intelligenz in der Microsoft 365 Welt zu verstehen und produktiv anzuwenden. Mit eurem Copiloten Michael Greth